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Pfarrer Kontaktlinsen AG / Tel. +41 31 382 26 27
Mo-Fr 08:00-12:30 & 13:00-18:00 // Sa 08:00-12:00 // Mi&Do abends länger nach Vereinbarung // vor Feiertagen Samstagsbetrieb

Seit 1974 geniessen unsere Kundinnen und Kunden mehr Lebensqualität dank passenden Kontaktlinsen. Damals gründete Rudolf Pfarrer das erste Kontaktlinsen Institut in Bern an der Schwanengasse 4. Vieles hat sich seit dieser Zeit verändert; geblieben ist jedoch unser pragmatisch-lösungsorientiertes Denken sowie unser  Engagement für Sie und Ihre Augen. Dies macht uns laut Feedbacks von Kunden, Ärzten und Optometristen/Optikern nach wie vor zu DEM Kontaktlinsen Kompetenzzentrum in Bern.

Von den ersten Gedanken zur Kontaktlinse durch Leonardo da Vinci bis zu den komfortablen Lebensbegleitern von heute war es ein langer Weg. Wir gehen ihn weiter:

seit Beginn bis heute
Entwicklung und praxisorienterte Forschung bei Pfarrer Kontaktlinsen werden weiterhin dazu beitragen, das Kontaktlinsen Tragen noch einfacher und angenehmer zu gestalten. Zum Vorteil der Kunden ist unser Unternehmen in die neusten Entwicklungen involviert. Unsere Kontaktlinsen Experten teilen ihr Wissen als Referenten an in-und ausländischen Hochschulen und Fachtagungen und profitieren wiederum von diesem Netzwerk.

2019 Die Einführung neuster Technologie: Optische Kohärenz Tomographie (OCT) ermöglicht es, den Gesundheitszustand der Augen noch besser zu untersuchen: Das Gerät macht nicht nur Bilder der Netzhaut, sondern auch Tomographien (Querschnittsbilder) derselben. Zudem können Sklerallinsen damit noch exakter angepasst werden.

2014 Forschung und Mitarbeit an der Entwicklung einer neuen Optik für weiche Linsen, welche Personen ab 45 Jahren optimierte Sicht für Ferne, PC, Smartphone bietet. Auszeichnung für die beste Master-Thesis des Studienganges an Andy Dätwyler für diese Arbeit.

2015 Neue Werkzeuge im Myopie Management: Einführung neuer Produkte und Techniken am Markt, welche nachweislich helfen, schnell ansteigende Kurzsichtigkeit zu bremsen. Zwar werden von uns seit langer Zeit Linsen ähnlicher Art genutzt, um kurzsichtigen Jugendlichen zu helfen. Produkte mit wissenschaftlichem Nachweis schaffen jedoch mehr Sicherheit, auch in der Kommunikation und Zusammenarbeit mit Eltern und Ärzten.

2012 Einführung einer neuen Generation Einweglinsen (Tageslinsen): Glatte, hoch-sauerstoff-durchlässige Linsen, die sowohl für Gelegenheitsträger als auch für Personen mit Problemen durch trockenheitsbedingte Reibung eine deutliche Verbesserung des Tragekomforts bewirken, solange die Augenform und Korrektur in einem häufig benötigten Bereich liegen. Für alle anderen Fälle bleiben individuell abgestimmte Linsenformen, -Materialien und Stärken das Non-Plus-Ultra.

2011 Umfassende Konzepte und neue Messgeräte zur Bestimmung und Verbesserung der Tränen-Zusammensetzung helfen vielen Kunden, die an den Symptomen trockener Augen leiden.

2009 Neue Möglichkeiten mit Vorsorge-Untersuchungen der Augengesundheit: Die Anschaffung einer Netzhaut-Kamera und eines Gesichtfeld-Messgerätes sind in der Branche noch unüblich. Dennoch sind wir auch in diesem Bereich Vorreiter und können Sie durch die technologische Unterstützung umfassender beraten, untersuchen und dokumentieren. Auch die Zusammenarbeit mit Ärzten, die bei Auffälligkeiten in diesem Bereich übernehmen, verbessert sich durch gezielte und fundierte Überweisungen.

2004 Übergabe der Pfarrer Kontaktlinsen AG von Rudolf Pfarrer an seine Nachfolger und langjährigen Mitarbeiter Christoph Flury und Pascal Mange.

2003 Einführung von Nachtlinsen oder sogenannten Ortho-Keratologie Linsen in der heutigen Form. Diese modernen Errungenschaften korrigieren ihre Fehlsichtigkeit über Nacht beim Schlafen, so dass tagsüber keine Sehhilfe mehr benötigt wird. Nachtslinsen gibt es zwar schon seit 1983, aber in der neuen Geometrie korrigieren sie deutlich schneller, stabiler und sind bei kleiner und mittlerer Kurzsichtigkeit massentauglich.

2001 Einführung der ersten hydrophilen Continuous-Wear Kontaktlinse, die eine echte Alternative zur chirurgischen Korrektion von Fehlsichtigkeiten darstellt.

1995 bis heute
Mitarbeit und Forschung bei der entwicklung computerisierter Hornhautanalyse zur besseren Anpassung individuell gestalteter und dadurch perfekt verträglicher Kontaktlinsen.

1993-1995
Leitung des Projektes „Futura Due“: Entwicklung einer abbildungsoptimierten Kontaktlinsen Geometrie für Ferne und Nähe.

1992 Eröffnung des Kontaktlinsen-Zentrums an der Schanzenstrasse 1, im zweistöckigen Dachgeschoss und heutigen Standort.

1989 Mitarbeit des Kontaktlinsen-Institutes Pfarrer in Bern an Forschung und Entwicklung von formstabilen Kontaktlinsen für kominierte Fern- und Nahsicht.

1985 Die Kontaktlinsenindustrie entwickelt Materialien, die Fluorkohlenstoff enthalten, um die Sauerstoff-Durchlässigkeit zu erhöhen. Diese Entwicklung zielt darauf hin, immer verträglichere Linsen herstellen zu können.

1977 Basierend auf den Arbeiten von Wilms und Hirst entwickelt Dieter Muckenhirn, Freiburg i.Br., unter Mitarbeit von Rudolf Pfarrer, eine dem Hornhautprofil entsprechende, asphärische Kontaktlinsen-Geometrie. Bisher waren mehrkurvige Formen erhältlich, die verschiedene Nachteile aufwiesen bei einem grossen Teil der Augen. Eine neue Ära der individuellen Kontaktlinsenanpassung wird eingeleitet.

1974 Gründung des ersten Kontaktlinsen-Institutes in Bern durch Rudolf Pfarrer an der Schwanengasse 4

1972 Karl-Heinz Wilms, München, stellt einfachere Verfahren zur Bestimmung der individuellen Hornhautabflachung vor.

1967 Entwicklung des Photo-Keratometers bei den Laboratoires Ysoptic, Paris. Mit diesem Messgerät und der Hilfe eines – damals noch sehr seltenen – Computers können 50 Messpunkte auf der Hornhaut gleichzeitig erfasst und berechnet werden.

1965 Der Neuseeländer Gene Hirst entwickelt eine neue Herstellungstechnik. Damit wird die Produktion von asphärischen Linsenformen möglich, die dem Auge besser entsprechen. Dies ist der erste Schritt in Richtung moderner Kontaktlinsen Anpassung.

1961 Durchbruch der Kontaktlinse:
Otto Wichterle gelingt es in Prag als erstem, aus einem wasserbindenden Kunststoff weiche Kontaktlinsen zu fertigen. Das Material (HEMA) wird in Verbindung mit anderen Monomeren noch heute verwendet. Durch die Aufnahme von Wasser wird es weich und schmiegt sich der Hornhautform an.

1961 Durchbruch der Kontaktlinse:
Otto Wichterle gelingt es in Prag als erstem, aus einem wasserbindenden Kunststoff weiche Kontaktlinsen zu fertigen. Das Material (HEMA) wird in Verbindung mit anderen Monomeren noch heute verwendet. Durch die Aufnahme von Wasser wird es weich und schmiegt sich der Hornhautform an.

1956/1957 Insbesondere für die plastische Chirurgie werden in dieser Zeit neue, weiche Materialien entwickelt. Versuche misslingen jedoch, aus diesen neuen Kunststoffen Kontaktlinsen herzustellen.

1945 Durch Welten getrennt stossen Kevin M. Tuohy in Los Angeles und Heinrich Wöhlk in Kiel gleichzeitig darauf, dass auch kleine Linsen (mit dem Durchmesser der Hornhaut) auf dem Auge haften.

1938 Erste Kontaktlinsen aus Kunststoff stellt der Augenarzt Istvan von Györffy in Budapest her, der das neue Material Plexiglas in Deutschland kennengelernt hat. Weitere Fachleute in Paris, London und New York experimentieren mit dem neuen Material. Ein wesentlicher Fortschritt gelingt: Plexiglas ist bruchsicher und lässt sich dadurch besser bearbeiten sowie problemloser handhaben als Glas.

1927 Zeiss in Deutschland prduziert den ersten Anpasssatz von reproduzierbaren, geschliffenen Kontaktlinsen: Eine Anzahl Linsen verschiedener Krümmungsradien für die systematische Auswahl und Anpassung. Die Herstellung und Handhabung der Glaslinsen ist ausgesprochen heikel, da sie sehr leicht zerbrechen.

1920 Adolf Müller-Welt, der Sohn von August Müller, nimmt die Kontaktlinsen Anpassung wieder auf. Er etabliert sich in Stuttgart mit der Herstellung von aus Glas geblasenen Linsen, die damals und bis 1945 so gross waren, dass sie beinahe das ganze Auge bedeckten.

1896-1916: Die Zeit der Enttäuschung
Die Hoffnungen, welche viele zu Beginn in die Erfindung gesetzt hatten, werden in dieser Zeit nicht erfüllt. Die Linsen sind schwierig herzustellen, anzupassen und sie werden schlecht vertragen.

1892/1893 Auch in der Schweiz befassen sich D. Sulzer (Genf), Michel (Bern) und H. Dor (Vevey) mit Einzelanpassungen von Kontaktlinsen.

1889 Der Medizinstudent August Müller aus Mönchen-Gladbach korrigiert seine eigene starke Kurzsichtigkeit mit geschliffenen Glaslinsen. Das ist die erste Korrektion von Fehlsichtigkeit mit Kontaktlinsen. Aber Müller verträgt die Linsen nur eine halbe Stunde.

1888 Zur gleichenZeit wie Fick beschäftigt sich der französische Augenarzt Dr. E. Kalt mit Kontaktschalen als Alternative zum derzeit empfohlenen Druckverband bei krankhaften Hornhautveränderungen. Seine Erzeugnisse werden aber nicht gut vertragen

1888
Erfindung der Kontaktlinse: Adolf Eugen Fick, ein in Zürich praktizierender Augenarzt, beginnt mit direkt auf dem Auge liegenden Linsen unregelmässige Hornhautwölbungen auszugleichen. In drei Fällen ergibt sich eine wesentliche Verbesserung der Sehschärfe. Er lässt seine Erfindung patentieren und ist damit der anerkannte Erfinder der Kontaktlinse.

1887
August F.C. Müller, Hersteller künstlicher Augen in Wiesbaden, fertigt für einen Patienten Schutzschalen für das kranke Auge an.

1636
René Descartes beschreibt die Wirkung eines optischen Instrumentes, das direkt mit dem Auge in Kontakt gebracht wird: Die mit Wasser gefüllte und am Ende mit einer Linse versehene Röhre vergrssert die Abbildung im Auge.

1508
Älteste Experimente von Leonardo da Vinci über die Beeinflussung des Sehens mit einer wassergefüllten Glaskugel.